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PERSONAL STORY: „Ausprobieren oder Wegradieren?“ – So geht man mit Absagen um!

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Hej meine Lieben,

die Firma Pilot hat mich gefragt, ob ich anlässlich des zehnten Geburtstages der wegradierbaren FriXion Stifte, meine Geschichte zum Thema Up & Down mit euch teilen möchte. Auf www.aktion-frixion.de findet ihr dazu ein großes Gewinnspiel.

Wie ihr wisst ist mein Weg nicht immer super einfach verlaufen. Doch gerade das macht ihn für euch vielleicht ja auch so spannend. So wie viele andere von euch, musste ich in meinem Leben oft genug wieder aufstehen, mich sammeln und weitermachen. Wozu das gut ist, wie man damit umgeht und was ich daraus gelernt habe, lest ihr jetzt.

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Mein Weg in ein neues Leben – Raus aus der Angst!

Wieso ich vor 4 Jahren nach Hamburg gekommen bin, habe ich euch noch nie verraten. Es war ein riesiger Schritt für mich, denn ich bin alleine in den Norden gezogen, ohne zu wissen was mich hier erwarten wird. Wenn ihr meine Beiträge regelmäßig verfolgt, wisst ihr auch, dass ich 10 Jahre lang unter Panikattacken litt. Sie griffen sogar so weit in mein Leben ein, dass ich zeitweise nicht mehr das Haus verlassen konnte. Nachdem ich mich einer Konfrontation der Panikattacken unterzogen hatte und die Ängste besiegt hatte, war mir klar: ALLES NEU!

Ihr könnt euch sicher nur schwer vorstellen was damals in mir los war. Ich kann es heute selber kaum begreifen. Jedenfalls fühlte sich alles an wie der größte Befreiungsschlag den es gab. Endlich frei. Endlich machen was ich möchte.

Und da war mir auch ganz schnell klar: Ich muss raus aus meiner Umgebung, aus meiner alten Komfortzone und etwas erleben. Ich kam auf die Idee nach Stipendien für kreative Studiengänge zu suchen und was soll ich euch sagen? Eine Uni in Hamburg öffnete nur wenige Monate nach meiner Lebensveränderung. Einen Monat lang entwarf ich eine Mappe. Erarbeitete Konzepte, schoss Bilder, traf Menschen, tauschte mich aus, recherchierte, bastelte, klebte, fotografierte und machte alles möglich um eine individuelle und super kreative & multimediale Mappe zu haben.

Der Tag war gekommen. Ich stellte mich in Hamburg vor. Schon der Weg dahin war eine Herausforderung, weil ich zum ersten Mal nach all dem was passiert war, alleine Autobahn fuhr. 400 km. In den Jahren zuvor, so kurz nach dem Führerschein, war diese Vorstellung für mich noch undenkbar. Wie gesagt, ich weiß, dass viele diese Einschränkungen nicht kennen und sich auch nur wenig darunter vorstellen können. Ich kann euch nur sagen, dass ihr Panikattacken niemandem Wünschen würdet, weil es so ein schreckliches Erlebnis ist.

Ich habe 2013 persönlich sehr hart an mir gearbeitet, mir viele Freiheiten erkämpft, viel erreicht und Alles gegeben um diesen Schritt zu gehen. Mich in Hamburg persönlich vorstellen zu dürfen und meine Mappe zu präsentieren war der Höhepunkt meines bisherigen Lebens. 

Das Ticket in die Freiheit? Mein Video für die Stipendiumsbewerbung (2013)!

Ich teile dieses sehr private Video mit euch, weil ich möchte, dass es euch zeigt wo ich vor einigen Jahren stand und das alles eine Enticklung ist. Ein Prozess, den man selbst in der Hand hat und an dem man stetig arbeiten kann. 

Mit meiner Mappe und einer halben Tonne an Erwartungen stellte ich mich in der Uni vor. Ich hatte noch ein wenig Zeit bis der Termin losging und zeigte meine sehr aufwendig gestaltete Mappe einer der Marketing Manager der Hochschule. Sofort stieß ich auf unbändige Begeisterung. Das sei das Beste was sie bisher gesehen haben und auch die Leiterin und der Dozent, denen ich meine Arbeit vorstelle, waren beeindruckt.

Ich hatte nicht nur meine Mappe vorgestellt, ich hatte den ganzen Raum gestaltet, meine Werke drapiert, Musik inszeniert. Dazu noch dieses Video vorgeführt. Ich wünschte ich könnte euch mehr meiner Arbeiten zeigen, leider habe ich sie nicht fotografisch festgehalten.

Jedenfalls sagte man mir: „Deine Arbeit sticht wirklich heraus, du kannst dir große Hoffnungen auf das Vollstipendium machen!“ Nach all der harten Arbeit die ich bis dahin geleistet habe um dorthin zu kommen, wäre es wirklich ein Traum gewesen. Alle waren so positiv und optimistisch, das ich auch daran glaubte. Ich sah mich schon in Hamburg an der Alster zeichnend und konzipierend.

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Der Anruf der alle Träume zerstörte. So geht man mit Absagen um!

Nach nur einer Woche sollte ich schon bescheid bekommen, ob ich im Oktober 2013 in Hamburg starten kann. Aus einer Woche wurden zwei. Ich hatte ein merkwürdiges Gefühl.

Es klingelte. Ich nahm ab.

Mit gebrochener Stimme sagte man mir zögerlich:

„Ich weiß nicht, wie ich dir das sagen soll. Eine andere Teilnehmerin hat das Vollstipendium bekommen.“

In mir brach eine Welt zusammen. Selten habe ich so eine Ungerechtigkeit und so einen Schmerz gespürt. Ich fragte nach wieso man mir solche Hoffnungen gemacht hatte und ob ich wenigstens die Chancen auf ein Teil Stipendium haben konnte. Darauf gab es keine zufriedenstellenden Antworten.

Nachdem wir das Telefonat beendet hatten weinte ich lange. Für mich wäre das Vollstipendium ein Zeichen des Schicksals gewesen. Ein Wink in die richtige Richtung und vor allem eine Belohnung für die neu gewonnen Freiheit und die harte persönliche Arbeit an mir selbst. Wie geht man in so einer Situation mit all dem Wut, der Trauer und den Gefühlen um?

Aufgeben ist keine Option – Lerne an Herausforderungen zu wachsen!

Ich habe eine Zeit lang gebraucht um mich wieder zu sammeln. Mir wurde ein Teil Stipendium angeboten und ich habe nach einem Job in der Uni gefragt. Und so putze ich, zusammen mit einigen anderen Studenten, morgens um 5 Uhr das ganze Gebäude um mir den Rest des Beitrages zu finanzieren. Es war ganz schön bitter, aber ich zog es durch. Ich wollte raus aus der Heimat und etwas neues erleben.

In den ersten Monaten als ich in Hamburg lebte, wurde ich auf gewisse Art und Weise doch beschenkt. Ich lernte Menschen kennen mit denen ich immer Mal zusammen arbeiten wollte. Ich habe Dinge erlebt die kein Zufall gewesen sein konnten und die sich nach „Belohnung“ anfühlten.

Die Wende – Dafür hat sich all die Arbeit gelohnt!

Doch so richtig wohl fühlte ich mich in dem Studiengang schon nach kurzer Zeit nicht. Während des ersten halben Jahres eröffnete Jung von Matt seinen eigenen Studiengang. Kreativ Konzeption. Als ich das Ausschreibungsprofil las, war mir klar, dass das noch viel mehr das war was ich so lange gesucht habe. Dort bewarb ich mich, durchlief einen noch viel härteren Bewerbungsprozess mit 3 Kreativrunden, einem Gespräch vor Jean-Remy von Matt persönlich und bekam einen der ersten 20 Plätze an der Jung von Matt Academy. Dieser duale Studiengang war genau das was ich zu diesem Zeitpunkt gebraucht habe.

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Selbst in meiner Wohnung erinnere ich mich mit kleinen Symbolen immer wieder an meine Ziele – DO! 

Mit Absagen umgehen? Ich verrate euch meine Strategie!

So eine negative Erfahrung tut immer weh und wirklich Jedem! Es liegt auch an jedem selbst wie man damit umgeht. Die einen werden verbittert und lassen sich davon stoppen und andere nehmen es als Motivation noch mehr zu geben um es sich und allen zu beweisen.

  1. Absage sacken lassen! Weine, sei wütend und lass all den Ärger raus. Atme tief durch und mach dir klar, dass dein Leben weiter geht!
  2. Du bist nicht alleine! In solchen Momenten schämt man sich, man möchte sich verkriechen und fühlt sich alleine. Mach dir bewusst, dass es auf der Welt tausend andere Menschen gibt, die auch gerade eine Absage bekommen haben. Egal wie toll und inspirierend sie sind. Absagen gehören zum Leben dazu und machen später sogar meist auch Sinn.
  3. Nimm es nicht persönlich! Oft haben wir dann das Gefühl nicht genug zu sein, wenn wir Ablehnung erfahren. Mach dir bewusst, dass du in diesem Moment nur einen kleinen Ausschnitt von dir und deiner Persönlichkeit gezeigt hast. DU BIST GUT UND DU BIST GENUG! Vielleicht hast du nicht das Beste gegeben und wenn doch, dann war jemand anderes, der vielleicht noch ein Stück härter am Ziel gearbeitet hat einfach besser.
  4. Fasse Mut und gib nicht auf! Gib unter gar keinen Umständen auf. Triff Freunde, geh raus, verarbeite das negative Erlebnis, sprich darüber und hole dir Hilfe. Verkriech dich nicht, höchstens nur kurz, aber Fall in kein schwarzes Loch, dafür ist das Leben viel zu schön und viel zu kurz.
  5. Steck dir neue Ziele! Um möglichst schnell wieder weiter zu kommen, helfen neue Ziele. Überleg dir wie dein Weg noch aussehen könnte und nimm mit was dir begegnet. Lerne aus dem was passiert ist. Analysiere die Situation. Was hat ein anderer besser gemacht oder was könntest du noch optimieren um schneller, weiter zu kommen. Sieh es als ein Spiel und als ein Learning. Je öfter dir das passiert, je leichter wird es und desto eher wächst du. Sieh es als Chance und nicht als Versagen!

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Du bist der Regisseur deines eigenen Lebens. Also schreib das Drehbuch so wie du es dir wünschst! 

Was ich euch mit dieser sehr persönlichen Geschichte sagen möchte? Macht weiter, wenn ihr das Gefühl habt gescheitert zu sein. Es hat einen Sinn, auch wenn man ihn nicht sofort erkennt. Macht mit dem blinden Vertrauen weiter, das alles gut wird und gebt euer Bestes. 

Will ich dieses Erlebnis wegradieren? Nein, denn dann wäre ich nicht da wo ich heute bin und heute bin ich verdammt glücklich!

Wenn euch mein Beitrag inspiriert oder Mut gemacht hat, dann schreibt mir das gerne. Ich freue mich immer über euer persönliches Feedback.

Eure Jules

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Einige von euch haben in meiner Story das Pilot Event mitbekommen. Bei diesem Event wurde uns das neue Bullet Journal-Set vorgestellt. Enthalten ist das Journal zur kreativen Gestaltung, ein sehr detailreiches Anleitungsheft und 6 Stifte von Pilot. Darunter auch einige zum wegradieren. Ich liebe diese Funktion! 🙂

Weil einige von euch schon bei Instagram gefragt haben, verrate ich euch auch hier, dass es dieses Set ab Mitte Oktober für, ca. 24,99€ im ausgewählten Fachhandel oder bei Amazon geben wird.

Die radierbaren FriXion Stifte von Pilot zum nachshoppen!

*Affliate Links

 

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